Hochschule Reutlingen
08.07.2026

Mini-PCR und Smartphone-Mikroskopie: Forschungsideen für den Biologieunterricht

Biologie-Referendarinnen und -Referendare beim Workshop

Biologie-Referendarinnen und -Referendare beim Workshop (Foto: Hochschule Reutlingen)

Wie lassen sich moderne molekularbiologische Methoden anschaulich in den Biologieunterricht bringen? Dieser Frage gingen Biologie-Referendarinnen und -Referendare des Staatlichen Seminars Weingarten bei einem praktischen Workshop an der Fakultät Life Sciences der Hochschule Reutlingen nach.

Im BioMed-Labor führten die Teilnehmenden Experimente mit der Mini-PCR durch und erprobten Smartphone-Mikroskopie als niedrigschwelligen Zugang zu biologischen Fragestellungen. Ziel des Workshops war es, Methoden für den Schulunterricht erfahrbar zu machen und zugleich Impulse für einen experimentellen, forschungsnahen Biologieunterricht zu geben.

Begleitet wurde der Workshop von Dr. Stephanie Schrank vom Staatlichen Seminar Weingarten sowie von Kim Gohlke und Prof. Dr. Ralf Kemkemer von der Hochschule Reutlingen. Inhaltlich knüpft das Format an das B.I.T. Lab Projekt an (gefördert durch das BMFTR), das biomedizinische Forschung, Qualifikation und Transfer miteinander verbindet. Über solche Angebote sollen angehende Lehrkräfte als Multiplikatoren gestärkt werden, um Begeisterung für Forschung, Biomedizin und experimentelles Arbeiten auch bei Schülerinnen und Schülern zu wecken.

„Gerade einfache, aber aussagekräftige Experimente wie Mini-PCR oder Smartphone-Mikroskopie zeigen, wie nah moderne Biologie an aktuellen Forschungsfragen ist“, so Dr. Stephanie Schrank. „Solche Erfahrungen helfen angehenden Lehrkräften, Forschung greifbar und motivierend in den Unterricht zu bringen.“