Erfolgreicher Start: Kick-off-Veranstaltung des B.I.T. Labs mit Fokus auf MedTech-Innovation und Wissenstransfer

In seiner Begrüßung unterstrich Prof. Dr. Stephan Seiter, Vizepräsident Forschung und Transfer, die Bedeutung des B.I.T. Labs für die Stärkung biomedizinischer Forschung in Reutlingen.
Die Kick-off-Veranstaltung des B.I.T. Labs (Biomedical Innovation and Transfer Lab) fand am 20.Mai 2026 im Pavillon der Hochschule Reutlingen mit großer Resonanz statt. Mit Beiträgen aus Wissenschaft und Industrie sowie einer lebendigen Diskussion wurde ein gelungener Auftakt für ein zukunftsweisendes Forschungs- und Innovationsprojekt gesetzt.
Nach einer gemeinsamen Coffee Time begrüßten Prof. Dr. Stephan Seiter, Vizepräsident Forschung und Transfer der Hochschule Reutlingen, sowie Prof. Dr. Karsten Rebner, Dekan der Fakultät Life Sciences der Hochschule Reutlingen die Gäste, und betonten in ihren Reden die Bedeutung des B.I.T. Labs zur Stärkung von innovativer, anwendungsorientierter biomedizinischer Forschung in Reutlingen. Prof. Dr. Ralf Kemkemer,Leiter des Lehr- und Forschungszentrums "Smart Biomaterials and Biosystems" und Leiter des Projekts, stellte anschließend die Ziele des B.I.T. Labs vor. Er skizzierte die Vision, mit dem B.I.T. Lab einen Forschungsraum aufzubauen, der biomedizinische Forschung, moderne Infrastruktur, Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Transfer in die Anwendung miteinander verbindet.
In den anschließenden Impulsvorträgen wurden zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des Technologietransfers diskutiert. Dr. Svenja Reimer von Bentley InnoMed GmbH thematisierte praktische Herausforderungen und Chancen beim Übergang von der Wissenschaft in die Industrie. Ingo Hämmerle von der Medical Innovations Incubator GmbH zeigte auf, welche Rolle Perspektivwechsel und unternehmerisches Denken bereits in frühen Phasen biomedizinischer Ausbildung und Forschung spielen.
Abschließend präsentierten die Doktorandinnen Lavanya Gupta und Larissa Zwaller aus dem Forschungsteam der Hochschule Reutlingen ein Modell zur Untersuchung der Blut-Hirn-Schranke im Kontext der Glioblastom-Forschung. Das Forschungsprojekt verdeutlicht exemplarisch, wie im B.I.T. Lab biomedizinische Fragestellungen mit klinischer Relevanz bearbeitet und mit Transferperspektiven verbunden werden.
Die Veranstaltung endete mit einem Get-together, bei dem die fachlichen Diskussionen in offener Atmosphäre fortgeführt wurden. Der Austausch zeigte das große Interesse der Beteiligten an gemeinsamen Lösungen für komplexe medizinische Herausforderungen und an einer engeren Vernetzung zwischen Hochschule, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.
„Die Kick-off-Veranstaltung war mehr als ein formeller Auftakt – sie war ein echter Startpunkt für neue Kooperationen“, so Prof. Dr. Ralf Kemkemer, Leiter des B.I.T. Labs. „Die Vielfalt der Perspektiven und der intensive Austausch bestärken uns darin, das B.I.T. Lab als Forschungs- und Qualifikationsraum weiterzuentwickeln.“
Mit dieser erfolgreichen Veranstaltung ist ein wichtiger Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt. Die nächsten Schritte werden in enger Abstimmung mit den Partnern umgesetzt, um die Vision des B.I.T. Labs in konkrete Forschungs- und Transferergebnisse zu übersetzen.










